Mai 2018

Liebe Leserinnen und Leser.... 

Ich grüße Sie mit dem Monatsspruch für Mai:

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.

Hebräer 11,1

Mit dieser Aussage beginnt ein Kapitel der Bibel, das uns unterschiedliche Menschen vor Augen führt, an deren Erleben deutlich gemacht wird, was durch Glauben möglich ist. Auch wird festgehalten, dass nur der Glaubende begreifen und erkennen kann, dass die Welt und das ganze Universum durch Gott geschaffen wurde.

Dies steht gegen so manche Aussage von Naturwissenschaftlern, die Gott in ihrem Denken außen vor lassen. Doch ihre Vermutung, dass alles durch einen großen Urknall und viele Zufälle seinen Lauf genommen hat, benötigt nach meinem Ermessen einen noch größeren Glauben.

Ja, wir können Gott und sein Reich nicht sehen, sondern wir werden auf dieser Welt zunächst einmal mit dem Sichtbaren konfrontiert. Doch wenn wir gerade im Frühling die erwachende „Schöpfung“ ansehen, dann kann man kaum dabei bleiben, dass dies alles per Zufall entstanden ist.

Hinter diesem allen steht nach meiner Erkenntnis ein wunderbarer Schöpfer, mit viel Liebe zum Detail und mit Freude an Farben und Tönen.

Die Bibel spricht davon, dass Gott alles geschaffen hat, um sich daran zu freuen und uns Menschen wollte er, um ein Gegenüber für sich auf dieser Erde zu haben.

Leider wollten wir Menschen nicht in dieser Beziehung zu Gott bleiben. Wir wollten lieber selbst Gott sein. Dies hat sich bis heute bei keinem Menschen geändert.

Nur Gottes Sohn, Jesus, war als Mensch in vollkommener Beziehung zu seinem Vater geblieben. Er hat das getan, wozu er gesandt wurde. Durch seinen Tod am Kreuz hat er die Beziehung zwischen uns und Gott wieder hergestellt.

Auch dies ist eine Sache, die wir nur im Glauben annehmen können.

Jeder Mensch, der dies im Glauben annimmt, kann davon erzählen, was es bedeutet, eine Verbindung mit dem unsichtbaren Gott zu haben, die einen tiefen Frieden ins Leben bringt.

Einen Frieden, den wir in der Welt nicht finden können, denn sie ist von der unsichtbaren Macht der Finsternis geprägt, deren Fürst in der Bibel „Satan“ genannt wird.

Er wird auch als Vater der Lüge bezeichnet, der es immer wieder schafft, dass wir Menschen uns selbst und einander belügen. Eine weiterer Name ist „Durcheinanderbringer“. Auch dies schafft er immer wieder vorzüglich. Denn, wenn die Menschheit denkt, sie hätte wieder einen Fortschritt gemacht, muss sie sehr schnell erkennen, dass aber auch alles, was wir Menschen erfinden, nicht nur zum Guten, sondern auch zur Zerstörung genutzt werden kann.

Ein Dilemma, in dem wir Menschen stecken. Doch darin sind wir nicht festgelegt. Wir können uns jederzeit an Gott wenden und ihn bitten, dass er uns herausholen soll aus dieser Gefangenschaft. Wir können ihn bitten, dass er uns unsere eigenen, von ihm losgelösten Wege vergibt und uns in enger Beziehung mit ihm leben lässt.

Jesus selbst ist deshalb zurück zu seinem Vater gegangen (Himmelfahrt erinnern wir uns in einem gemeinsamen Gottesdienst daran s.u.), um sich für uns einzusetzen: Sozusagen als unser Anwalt.

Damit wir mit ihm direkt verbunden sind, hat er seinen Heiligen Geist gesandt, der in uns unser Denken, Reden und Tun neu macht und unser Herz mit Liebe füllt. Dadurch werden wir fähig, Gott zu lieben und auch unseren Nächsten zu lieben. Dies bleibt nicht ohne Folgen für ein ganzen Land. Deshalb möchte ich Sie, liebe Leserinnen und Leser, ermutigen: Fangen Sie an, an diesen unsichtbaren Gott zu glauben. Er will retten, helfen, heilen und neu machen.

Sollten Sie am Pfingstsonntag um 14.00 Uhr noch nichts geplant haben, sind Sie herzlich eingeladen mit den Chrischona-Gemeinden des Bezirks in Braach, Am Schindleich 4 ein gemeinsames Pfingstfest zu feiern. In diesem Rahmen wird auch mein Kollege, Thomas Sackmann, als Prediger verabschiedet.

Ich würde mich freuen, dort mit Ihnen zu feiern.

Ihr Raimund Schwarz, Prediger

 
Losung:
Ein Geduldiger ist besser als ein Starker und wer sich selbst beherrscht, besser als einer, der Städte einnimmt.
Lasst uns dem nachstreben, was zum Frieden dient und zur Erbauung untereinander.