Juni 2017
Liebe Leserinnen und Leser....

Ich grüße Sie mit dem Monatsspruch für Juni 2017

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen Apostelgeschichte 5,29

Diese Aussage stammt aus dem Mund der Apostel. Sie hatten das getan, wozu Jesus ihnen vor seiner Himmelfahrt den Auftrag gegeben hatte. Sie sollten bezeugen, dass er der verheißene Messias, der Retter der Welt sei. Er, den die Verantwortlichen des von Gott erwählten Volkes, zum Tode am Kreuz verurteilt hatten. Es musste so geschehen, damit Gott durch seinen Tod uns Menschen mit sich versöhnte. Nicht das Halten der Gesetze kann uns richtig vor Gott machen, sondern der Glaube an dieses Jesus. Denn Gott hat ihn am dritten Tag auferweckt. Er hat dem Tod die Macht genommen.
Er hat Macht über alles, dies hat er durch Zeichen und Wunder immer wieder deutlich gemacht. Und auch durch das Wirken seiner Jünger geschahen Zeichen und Wunder. Menschen hörten ihnen zu, wenn sie von Jesus lehrten und erklärten, wer er ist. Sie brachten Kranke zu ihnen und diese erlebten Heilung. Weil dies den verantwortlichen Frommen damals nicht passte, sperrten sie die Apostel ins Gefängnis, mit der Begründung, sie würden das Volk irre machen und es könnte zu einem Aufstand gegen die römischen Machthaber kommen. Mit denen hatten sich die religiösen jüdischen Führer arrangiert.
Doch Gott zeigte an den Gefangenen Aposteln seine Macht. Er schickte einen Engel vorbei, der sie aus dem Gefängnis holte, damit sie wieder in den Tempel gehen konnten, um dort weiter zu verkündigen. Als sie von den Dienern der religiösen Führer aus dem Gefängnis geholt werden sollten, war zwar alles verschlossen und gut bewacht, aber sie waren nicht mehr da. Doch es dauerte nicht lange, da bekamen sie die Nachricht, dass die Apostel wieder im Tempel lehrten.
Nun forderte die Führer die Apostel auf, sich zu erklären. Man hätte ihnen doch bei Androhung der Todesstrafe verboten, die Lehre vom auferstandenen Jesus weiter zu verbreiten: „Warum haltet ihr euch nicht an dieses Verbot? Wollt ihr das vergossene Blut dieses Menschen über uns bringen?“ Darauf antworteten Petrus und die anderen Apostel: „Gott hat uns durch seinen Heiligen Geist beauftragt, von Jesus zu lehren. Deshalb gilt: Wir gehorchen Gott und nicht euch geistlichen Machthabern.“ Es war den Jüngern bewusst, dass dies der Tod für sie bedeuten konnte. Doch dies hielt sie nicht ab. Sie waren die ersten treuen Zeugen, die bereit waren, für Jesus zu sterben.
Durch die ganze Geschichte der Gemeinde Jesu ging es so weiter. Immer wieder, bis heute, werden Menschen ins Gefängnis geworfen oder getötet, nur weil sie an Jesus glauben oder von ihm erzählen. Dies ist mit unserem menschlichen Verstand nicht zu erklären: Da tut einer den Menschen nichts Böses, sondern erzählt ihnen den Rettungsplan Gottes und als Folge davon will man ihn beseitigen.
Das ist für die Jünger und für alle Christen in dieser Welt aber keine Überraschung.
Jesus hatte ihnen für ihr Leben in seiner Nachfolge mitgegeben, dass ihnen das Gleiche angetan werden kann, wie ihm. Weil die Menschen ihn und seine Nachfolger nicht als das erkennen können und wollen, was sie im Grunde sind: Von Gott gesandte Boten, die ihnen die Einladung Gottes aussprechen: „Kehr um von deinem Leben ohne Gott und freue dich darüber, dass er dein gottloses Leben in ein Leben in der Beziehung mit Gott verwandeln will!“ Und immer wieder dürfen dann solche, die diesen Schritt tun als Zugabe noch erleben, dass ihnen nicht nur die Last der Sünde abgenommen wird, sondern dass sie Heilung an Geist, Seele und Leib erleben.
Liebe Leserinnen und Leser, wie stehen Sie zu diesem Jesus Christus? Kennen Sie ihn? Wenn nicht, dann machen Sie sich auf, ihn kennen zu lernen. In den christlichen Gemeinden in unseren Orten, so wie bei uns in der Evangelischen Chrischona-Gemeinde gibt es jeden Sonntag Gottesdienste. Dort feiern wir miteinander, hören eine Predigt, die uns vor Augen malt, wer dieser Jesus Christus ist. Wir singen Heils-, Lob- und Danklieder, durch die wir uns gegenseitig zusingen, wer dieser Gott ist, der diese Welt gemacht hat, der sie durch Jesus erlöst hat und der uns seit dem ersten Pfingstfest immer wieder neu mit seinem Heiligen Geist erfüllen will, damit wir dann erfüllt von ihm ein Leben in seiner Gegenwart leben. Ein Leben, dass uns selbst der Tod nicht mehr nehmen kann. Denn Jesus ist auferstanden und lebt, und alle, die an ihn glauben, werden auferstehen und ewig leben.
Ihr Raimund Schwarz, Prediger
 
Losung:
Du unser Gott, du großer Gott, mächtig und schrecklich, der du Bund und Treue hältst, achte nicht gering all das Elend, das uns getroffen hat.
Bartimäus schrie: Du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Und Jesus blieb stehen und sprach: Ruft ihn her! Und sie riefen den Blinden und sprachen zu ihm: Sei getrost, steh auf! Er ruft dich!