DANKE für 125 Jahre

Heinebach, 25.-27.9.2020
DANKE für 125 Jahre,
sagen die evangelischen „Chrischona-Gemeinden“
im Bezirk Heinebach / Braach

Fünf Generationen, die Gottes Liebe zu uns Menschen erlebt haben – das ist doch Grund zu feiern. Und so fand am Wochenende ein Jubiläumswochenende in und auf dem Gemeindecampus in Heinebach statt. Unter dem Motto Allein Gott gebührt die Ehre für die 125 Jahre Gemeinde haben Gemeindeglieder aus allen dazugehörigen Gemeinden, zusammen mit Rene Winkler und einer Musikgruppe unter Leitung von Susanne Hagen «Theologisches Seminar St. Chrischona» (tsc), gefeiert.

Am Freitagabend begann das Fest mit einem Vortrag von Rene Winkler (Leiter Weiterbildung am tsc) zum Thema: Was immer (nicht) geschieht … Unter allen Umständen der eigenen Berufung folgen! Als Ergänzung zum Vortrag wurde am Samstag dazu ein Workshop „(M)ein persönliches Missionsstatement entwickeln“, basierend auf persönlich erlebten und in seinem Vortrag geteilten Erfahrungen, durchgeführt.
Zusammengefasst: Enttäuschungen, z.B. erfahrene Ungerechtigkeit, sind Gelegenheiten dem Glauben (neu) Ausdruck zu geben! Das geht, wenn man sich die Frage stellt: „Was will ich unter allen Umständen für ein Mensch in dieser Welt sein?“. Dazu ist es wichtig und hilfreich, sein persönliches „Missionstatement“ und seine Berufung (das ist in aller Regel NICHT unser Beruf) zu kennen. ´Wandelt würdig eurer Berufung´, so sagt Jesus in der Bibel. Auch und gerade, wenn wir Situationen, die wir erleben, nicht erklären können. Hier liegt die Lösung weniger im persönlichen Glauben als in dem Vertrauen darauf, dass Gott einen NIE im Stich lässt!
Weitere Workshops für Sänger, Musiker und Lobpreisleiter wurden am Samstag angeboten.
Zum Thema „Bäume der Gerechtigkeit“, so nennt Gott die, die zu ihm gehören, ging es in einem weiteren Vortrag von Rene Winkler. Als Christen sollen wir gelassen, aber nicht faul; gerecht, aber nicht selbstgerecht; konsequent, aber nicht hart; ermutigend, aber nicht schleimend; fromm, aber nicht unrealistisch; prophetisch, aber nicht schwarzmalend; sanftmütig, aber nicht profillos; demütig, aber nicht schwach; barmherzig, aber nicht einengend; friedfertig, aber nicht kampflos; sorglos, aber nicht zufrieden; geistlich, aber nicht unpolitisch; enttäuscht, aber nicht verbittert; geisterfüllt, aber nicht unbelehrbar; sein!
Das hört sich leicht an – aber dies im eigenen Leben umzusetzen ist immer wieder eine Herausforderung.
Ein Lobpreisabend mit Susanne Hagen mit den Studierenden vom TSC rundete den Samstag ab.
Am Sonntagmorgen dann der Festgottesdienst „Gottes Gegenwart und Liebe erlebbar machen“, so das Thema des Gottesdienstes und Motto der Gemeinde für die nächsten Jahre.

Rene Winkler erklärt in der Predigt, Gemeinde bzw. die Kirche sind kein Geschäftsmodell, sondern Familie, die Gott selbst gegründet hat.  Konkurrenzdenken in der Familie ist NICHT angesagt! Nicht, was habe ich für Bedürfnisse, sondern was haben die Anderen für Bedürfnisse.

Das ist auch der Wunsch der Gemeinde, so Gemeindeleiter Johannes Häde (Heinebach).
Wir wollen aufbrechen in eine gute Zukunft! Gemeinsam Gott loben und anbeten!
Unsere Berufung neu entdecken, ausbauen, Gottes Gegenwart erleben und erlebbar machen! Wir sind Familie Gottes – das wollen wir nicht vergessen!

Reinhard Trumpik
[Öffentlichkeitsarbeit]